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melro



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Abseits, 15 Jan. 2011 11:30


Mysteriöses Päckchen für weiteren Celtic-Spieler

Nach Neil Lennon und Niall McGinn hat nun auch Paddy McCourt vom schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow ein mysteriöses Päckchen mit Pistolenkugeln erhalten.

Die Serie mysteriöser Post-Sendungen beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow reißt nicht ab. Nach Teammanager Neil Lennon und Mittelfeldspieler Niall McGinn erhielt nun in Paddy McCourt ein weiterer Celtic-Profi ein Päckchen mit Pistolenkugeln.

Lennon, McGinn und McCourt sind alle ehemalige nordirische Nationalspieler und Katholiken. Celtics Erzrivale Glasgow Rangers wird von den Protestanten unterstützt. Ob es sich um eine politisch motivierte Aktion oder um die Geschmacklosigkeit eines Fußball-Fans handelt, steht noch nicht fest.

“Paddy und Niall sind geschockt und schwer enttäuscht”, sagte Spielerberater Gerry Carlile: “Beide sind aber davon überzeugt, dass diese üble Sache keinen Einfluss auf ihre Leistungen auf dem Platz haben wird.”


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melro



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RE: Abseits, 22 Jan. 2011 11:30


Barca hat die kleinste Mannschaft Europas

13.000 Profis in 534 Klubs aus 36 Ligen wurden für eine Studie des PFPO unter die Lupe genommen. Und das Ergebnis überrascht: Die Fußball-Riesen von Barca sind die kleinsten.

Sportlich Riesen, körperlich Zwerge: Der spanische Spitzenklub FC Barcelona verfügt über die kleinste Truppe im europäischen Profifußball. Dies geht aus einer Studie unter 13.000 Profis von 534 Klubs aus 36 Ligen hervor, die das Schweizer Professionell Football Players Observatory (PFPO) am Mittwoch veröffentlichte. Demnach ist der durchschnittliche Barca-Profi gerade einmal 1,77 Meter groß. Spitzenreiter sind die Profis des SV Mattersburg (Österreich) und von Wolyn Lutsk (Ukraine) mit einem Schnitt von 1,86 Metern.

Über die älteste Mannschaft verfügt laut PFPO Italiens Champions-League-Sieger Inter Mailand, dessen Spieler im Schnitt 29,6 Jahre alt und damit über ein Jahrzehnt älter sind als das Personal der Letten von FK Olimps Riga (19,02). Das Team mit den meisten Nationalspielern ist Tottenham Hotspur (23), die meisten Legionäre hat Olympiakos Piräus (85 Prozent) und Manchester United die treuesten Spieler - der durchschnittliche Red Devil spielt seit 5,71 Jahren im Old Trafford.


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RE: Abseits, 28 Jan. 2011 15:32


Profifußball macht Rekordumsatz und Rekordverlust

Rekordumsatz erwirtschaftet und trotzdem Schulden angehäuft: Der deutsche Profifußball hat zwar 2,08 Mrd. Euro umgesetzt, dennoch beläuft sich der Verlust auf 103,24 Mio. Euro.

Rekordverlust trotz Rekordumsatz: Die Fußball-Klubs geben das Geld noch schneller aus, als sie es einnehmen. Obwohl insgesamt 2,08 Milliarden Euro umgesetzt wurden, hat der deutsche Profifußball in der vergangenen Saison einen Verlust von 103,24 Millionen Euro verzeichnet. Diese Bilanz der Bundesliga und 2. Liga gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch in Frankfurt/Main bekannt. In der Saison 2008/09 hatten die Vereine bei einem Umsatz von 2,04 Milliarden Euro noch einen Gewinn von 11,3 Millionen Euro verbucht.

“Das ist kein positiver Trend, den wollen wir auch nicht so verkaufen. Das sind keine Zahlen, die den Ligaverband, die DFL und die Klubs zufrieden stellen”, sagte DFL-Chef Christian Seifert: “Die Liga hat auf diese ungesunde Entwicklung bereits reagiert und das Lizenzierungsverfahren verschärft. Zudem hat die UEFA die Zeichen der Zeit erkannt und den Weg des Financial Fair Play, bei dem ein ausgeglichenes Ergebnis vorgewiesen werden muss, beschritten.”

Aus dem Bundesliga-Report geht zudem hervor, dass die Verbindlichkeiten der Bundesligisten gegenüber der Vorsaison um 34 Millionen auf 644,6 Millionen Euro gestiegen sind. Die Zweitligisten haben 127 Millionen Euro Schulden, was einen ein Anstieg von 27 Millionen bedeutet. Dem steht ein Eigenkapital der Bundesliga-Klubs in Höhe von 534,5 Millionen Euro gegenüber.

Verlust durch drei Vereine verursacht

Der Verlust der Bundesligisten in der vergangenen Saison von 78 Millionen Euro wird vor allem durch drei Vereine verursacht. Die drei Klubs, deren Namen die DFL-Spitze nicht nennen wollte, haben 93 Prozent des Werts zu verantworten. Allerdings haben auch nur 7 von 18 Bundesligisten, die insgesamt 750 Millionen Euro für Spielergehälter ausgegeben haben, einen Gewinn verbucht.

Für Seifert sind die Verluste ein Resultat des internationalen Wettbewerbs, dem sich die deutschen Klubs verstärkt gestellt hätten. “Der jüngste Erfolg in der Fünfjahreswertung der UEFA kommt nicht von ungefähr. Den Erfolg durch Verluste zu erkaufen, kann aber nicht der richtige Weg sein. Für die Zukunft ist die Herausforderung eine Kostenkontrolle “, sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung. Für die laufende Saison rechnet er wieder mit einem Umsatz von über zwei Milliarden Euro.

Seifert auch mit positive Zahlen

Seifert konnte aber auch positive Zahlen präsentieren. So blieben die Zuschauerzahlen auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Insgesamt besuchten 12,8 Millionen Zuschauer die Spiele der Bundesliga, was einen Schnitt von 41.802 pro Spiel bedeutet. “Das ist der höchste Zuschauerschnitt im Profifußball weltweit”, sagte Seifert. Im Sport insgesamt belegt die Eliteklasse den zweiten Platz hinter der nordamerikanischen Football-Liga NFL (67.509 im Schnitt).

Zudem unterstrich die DFL-Spitze den Wert des Profifußballs für den Wirtschaftsstandort Deutschland. In der vergangenen Saison stieg die Zahl der Arbeitsplätze um 9,5 Prozent auf 40.468. Erstmals zahlten die Klubs über 700 Millionen Euro Steuern und Abgaben. “Von einer funktionierenden Liga profitieren viele”, sagte Seifert, der sich zudem über eine Steigerung der Einnahmen in allen wichtigen Bereichen (Werbung, TV-Gelder, Zuschauer) auf insgesamt 1,5 Milliarden freuen konnte.


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RE: Abseits, 29 Jan. 2011 15:54


Bundesliga-Zusammenfassung nach 20.00 Uhr möglich

Eine Ausstrahlung der Höhepunkte des Bundesliga-Spieltags im frei empfangbaren Fernsehen nach 20.00 Uhr ist wieder möglich. Am Jahresende möchte die DFL das Modell präsentieren.

Die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) will bei der voraussichtlich Ende des Jahres beginnenden Ausschreibung der nationalen TV-Rechte erneut ein Modell präsentieren, das die Ausstrahlung der Höhepunkte des Bundesliga-Spieltags im frei empfangbaren Fernsehen am Samstag nach 20.00 Uhr vorsieht.

“Es gibt Gespräche mit dem Kartellamt, die wir als konstruktiv ansehen. Es ist kein Geheimnis, dass wir ein zweites Szenario mit einer Ausstrahlung der Highlights nach 20.00 Uhr anstreben”, sagte DFL-Chef Christian Seifert: “Das kann niemanden überraschen. Auch die ARD nicht. Es geht uns aber nicht darum, die Sportschau abzuschaffen, um mehr Geld zu erhalten. Jeder Bieter kann durch sein Angebot seine Präferenz unterstreichen.”

Seifert räumte allerdings ein, dass eine Ausstrahlung der Höhepunkte nach 20.00 Uhr, die das Kartellamt beim zurückliegenden TV-Vertrag untersagt hatte, negative Auswirkungen auf die Werbe-Einnahmen der Klubs haben würde. “Ein Verschiebung auf einen Zeitpunkt nach 20.00 Uhr hätte natürlich einen Effekt auf die werberelevanten Reichweiten. Es wäre eine Milchmädchen-Rechnung, dies nicht zu berücksichtigen”, sagte Seifert.

Derzeit erzielt die DFL TV-Vermarktungserlöse für das Inland von rund 412 Millionen Euro per annum.


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RE: Abseits, 04 Feb. 2011 15:49


Polizei: Fußball nimmt “keinerlei Rücksicht”

Vor dem Derby-Wochenende wirft die Polizeigewerkschaft DPolG den Spielplan-Machern Fehler vor. “Das geht nicht. Das muss man doch entzerren!”, so Bundesvorsitzender Rainer Wendt.

Vor dem großen Derby-Wochenende im deutschen Fußball wirft die Polizeigewerkschaft DPolG den Spielplan-Machern Fehler vor. “Das geht nicht. Das muss man doch entzerren! In Berlin und anderswo haben wir derzeit ganz andere Sorgen. Ich bin es gewohnt, dass die Fußball-Organisatoren keinerlei Rücksicht auf die Polizeiarbeit nehmen”, sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt dem SID. Unter anderem stehen am Wochenende die Derbys Borussia Dortmund gegen Schalke 04, Hamburger SV gegen FC St. Pauli und Hertha BSC gegen Union Berlin an.

“Es wird generell viel zu wenig Rücksicht auf die Belastung der Polizei genommen”, sagte Wendt. Er richtete seine Kritik an den Liga-Präsidenten Reinhard Rauball und den Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger. “Einerseits werden Rauball und Zwanziger nicht müde zu betonen, dass sie nicht mit mir reden wollen. Andererseits beschwert sich Rauball, dass ich keinen Kontakt aufnehme”, sagte Wendt. Er kündigte an, mit Zwanziger am Freitag das Gespräch zu suchen. Angeblich hat die Polizei von Bund und Ländern in der Saison 2009/10 bei Fußball-Einsätzen 1,8 Millionen Arbeitsstunden geleistet - dies würde einem Umfang von 1385 Stellen entsprechen.

Wendt liegt mit dem DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) fast schon traditionell über Kreuz. Häufig ging es um die Kosten für Polizeieinsätze, an denen sich die Fußball-Verbände nach Ansicht Wendts beteiligen sollen. Zuletzt forderte der DPolG-Vorsitzende wegen des Castor-Einsatzes die komplette Absage des 12. Bundesliga-Spieltages.

2009 brachte Wendt DFB und DFL gegen sich auf, als er mit Blick auf Fan-Ausschreitungen während Fußballspielen behauptete: “In der derzeitigen Situation müssen wir leider jedem Fußball-Fan sagen: Wer ins Stadion geht, begibt sich in Lebensgefahr.”


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RE: Abseits, 18 Feb. 2011 18:23


Fußball-Mörder von Hannover schuldig gesprochen

Im Fußball-Mordprozess ist das Urteil gesprochen worden. Holger B. muss für 14 Jahre und sechs Monate in Haft. Er hatte während der WM in Südafrika zwei Italiener gezielt getötet.

14 Jahre und sechs Monate Haft für den Angeklagten lautet das Urteil des Landgerichts Hannover im Prozess um den sogenannten Fußball-Mord. Der 42 Jahre alte Holger B. wurde des Mordes in zwei Fällen schuldig gesprochen. Die Kammer verfügte gegen den angeklagten Frührentner außerdem wegen seiner Alkoholkrankheit die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.

B. hatte im Sommer während der Fußball-WM in Südafrika in einer Kneipe im Rotlichtviertel Hannovers zwei Italiener mit Kopfschüssen gezielt getötet. Vorausgegangen war ein Streit über die Anzahl der WM-Titel von Deutschland und Italien. Nach der Tat war er nach Mallorca zu seiner Mutter und seinem Stiefvater geflohen. Dort stellte sich der 42-Jährige einem Untersuchungsrichter.

Das Gericht sah nach nur fünf Verhandlungstagen in einem Fall die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als gegeben an, im zweiten Fall lediglich niedrige Beweggründe. Der Täter wurde außerdem wegen unerlaubten Führens einer Schusswaffe sowie sechs Schuss Munition verurteilt.

Der Täter nahm das Urteil äußerlich gelassen hin. Er hatte vor Prozessbeginn seinen Anwalt ein Geständnis und eine Entschuldigung verlesen lassen, konnte sein Handeln aber nicht erklären. Der Richter kam zu dem Schluss, der Mann sei neben seiner Alkoholabhängigkeit auch psychisch krank. Deshalb sah die Kammer von einer Verurteilung zu lebenslanger Haft ab.


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Buster35



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RE: Abseits, 20 Feb. 2011 09:44


Aachen siegt und schimpft auf Polizei

Wirbel bei Aachens 3:1-Sieg in Paderborn!

Ende der ersten Halbzeit stürmt die Polizei den Alemannia-Fanblock. Dabei kommen Pfefferspray und Schlagstöcke zum Einsatz.

Laut Aachener Angaben sollen mehrere Fans (u. a. auch Kinder und Jugendliche) Augenreizungen erlitten haben.

Einige mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Auslöser für den Einsatz soll der Verdacht auf versteckte Pyrotechnik gewesen sein.

Aachen-Boss Frithjof Kraemer: „Unverständlich! Es lag keine Straftat vor.“

Tore beim 5. Alemannia-Spiel in Serie ohne Niederlage: Stieber, Auer, Radjabali-Fardi – Jansen traf für die Gastgeber.

Bild


Mein Arsch ist im Westen, mein Herz in Berlin!!!

 
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CDLS



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RE: Abseits, 20 Feb. 2011 13:56


Paderborn?!DA war doch mal...
 
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melro



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RE: Abseits, 19 Mar. 2011 09:50


Platini will Schuldenklubs härter bestrafen

UEFA-Präsident Michel Platini hat seinen Willen bekräftigt, die neuen Regeln des Financial Fair Play auch gegenüber namhaften Vereinen durchzusetzen.

UEFA-Präsident Michel Platini hat seinen Willen bekräftigt, die neuen Regeln des Financial Fair Play auch gegenüber namhaften Vereinen durchzusetzen. Die Europäische Fußball-Union will ihren Klubs harte Strafen auferlegen, wenn diese sich nicht an die Finanzvorschriften halten.

“Wenn wir im europäischen Fußball ein 1,2-Milliarden-Euro-Defizit haben, dann ist der Fußball in Gefahr”, sagte Platini der französischen Sportzeitung L’Equipe. “Die Klubs kennen die Gefahr. Um glaubwürdig zu bleiben, muss die UEFA hart durchgreifen. Egal, wie berühmt der Klub ist.”

Im vergangenen Jahr hatte die Disziplinarkommission der UEFA festgelegt, dass Vereine, die sich weiterhin finanziell übernehmen, als Strafe von der Champions League oder der Europa League ausgeschlossen werden. In der Saison 2012 soll die Regel in die Tat umgesetzt werden.

Zudem dürfen nur Klub an den europäischen Wettbewerben teilnehmen, die finanziell abgesichert und stabil sind. Um in der Champions League oder Europa League zu starten, dürfen die Fußballvereine über einen Zeitraum von drei Jahren keine roten Zahlen schreiben. Klubs dürfen nur so viel ausgeben wie sie einnehmen.

Damit sind insbesondere die Vereine der englischen Premier League wie der FC Chelsea oder Manchester City vor neue Herausforderungen gestellt. Dort gelten durch die Investitionen milliardenschwerer Inhaber bereits seit einigen Jahren keine normalen wirtschaftlichen Grundsätze mehr.


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RE: Abseits, 10 Apr. 2011 08:52


Gruschwitz verteidigt Kauf der CL-Rechte

ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz hat den Kauf der CL-Rechte verteidigt. “Wenn Fußball eine interessante Programmware ist, müssen Sie sich strategisch ausrichten”, so Gruschwitz.

ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz hat den Kauf der Champions-League-Rechte verteidigt. “Wenn Fußball eine interessante Programmware ist, müssen Sie sich strategisch ausrichten. Sie können doch nicht dasitzen und warten, bis ihnen jemand etwas schenkt”, sagte der 57-Jährige im Interview mit der Online-Ausgabe der Zeit.

Gruschwitz erläuterte weiter: “Die Champions League ist eine interessante Ware, die profilbildend ist und dem ZDF junges Publikum zuführt.” Für diese Neuausrichtung bezahlte der Sender viel Geld. Die kolportierten 50 Millionen Euro dementierte Gruschwitz allerdings vehement: “Die Zahl stimmt einfach nicht.” In welcher Höhe die Summe genau liegt, wollte der Sportchef allerdings nicht verraten: “Wie in allen Verträgen gibt es auch hier eine Vertraulichkeitsklausel. Ich werde keinen Vertragsbruch begehen.”

Derzeit laufen beim ZDF die Planungen, wie die Sponsoren der Europäischen Fußball-Union (UEFA) beworben werden können. Laut Rundfunkstaatsvertrag ist Werbung nach 20.00 Uhr verboten. “Wir überlegen, in welcher Form und Länge wir in die Vorberichterstattung einsteigen”, sagte Gruschwitz und deutete an, die Champions-League-Sendungen ungewohnt früh beginnen zu lassen.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass sich das ZDF die Free-TV-Rechte der Königsklasse ab der Saison 2012/2013 für drei Jahre gesichert hat. Der öffentlich-rechtliche Sender musste daraufhin Kritik einstecken. Andreas Bartl, TV-Vorstand der ProSiebenSat.1-Gruppe sagte: “Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Ausstrahlung der Champions League im ZDF problematisch ist, und werden alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen.”


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RE: Abseits, 07 May. 2011 12:39


Elf Polizisten nach Krawallen in Berlin verletzt

Randalierende Fußball-Hooligans haben in Berlin insgesamt elf Polizisten leicht verletzt.

Randalierende Fußball-Hooligans haben in Berlin insgesamt elf Polizisten leicht verletzt. Dabei kam es sowohl zu Auseinandersetzungen von rund 800 Hertha-Anhängern nach der 1:2-Heimniederlage der 2. Bundesliga gegen 1860 München, als auch zu Ausschreitungen von Rowdys des Drittligisten Dönermo Dresden nach dem 1:1 beim SV Babelsberg.

Die Hertha-Randalierer hatten am Breitscheidplatz in Charlottenburg zunächst Böller gezündet und auf das Einschreiten der Polizei mit dem Werfen von Glasflaschen, Pyrotechnik und anderen Gegenständen reagiert. Zehn Polizisten wurden leicht verletzt, die Beamten nahmen 14 Personen fest.

Gegen die Dönermo-Randalierer ging die Berliner Polizei mit Pfefferspray vor, nachdem am Brandenburger Tor ebenfalls Feuerwerkskörper gezündet und anschließend mehrere Beamte von einer Fangruppe bedrängt wurden. Ein Beteiligter wurde festgenommen, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.


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RE: Abseits, 11 Jun. 2011 12:54


Anspruch und Wirklichkeit der 3. Liga

Klubs tanzen auf der Rasierklinge

Sportlich bietet die dritte Fußball-Liga packende Traditionsduelle und den ein oder anderen Spieler, der auch Bundesligisten gut zu Gesicht stehen würde. Finanziell stellt sie für immer mehr Vereine einen finanziellen Kraftakt dar, der kaum zu bewältigen ist. Den hohen Auflagen stehen nur spärliche Einnahmen gegenüber.

Nüchtern geht es unmittelbar nach einem Aufstieg selten zu. In Osnabrück brachen am 25. Mai aber alle Dämme. Durch 200 nervenaufreibende Minuten Relegation hatten sich die Fans von Dönermo Dresden gequält. In beiden Playoff-Partien waren die Elbestädter einem Rückstand hinterhergerannt. Vorangegangen waren 38 Spiele, die der Anhängerschaft die volle Bandbreite zwischen Träumerei und Frust lieferten.

Und dann noch das Vorjahr: Am 19. März 2010 hatten die Dönermo-Fans ähnlich bange Minuten durchlebt wie in den Spielen gegen den VfL Osnabrück. Damals entschied sich die Zukunft des Vereins im Rathaus. Dresden spielte zwar im hochmodernen Glücksgas-Stadion, konnte sich dafür jedoch die Miete nicht leisten und stand folglich kurz vor der Insolvenz. Erst die vom Stadtrat bewilligten Zuschüsse von rund 1,2 Millionen Euro brachten die vorläufige Rettung, sicherten den Dresdnern auch die Saison 2010/2011.

Vielleicht war es neben dem Alkohol auch die Erinnerung an jenen Schicksalstag, die nach dem 3:1 von Osnabrück dem Grölen der Dresdner Fans seine besonders eindringliche Note verlieh. Denn ein Verbleib in Liga drei hätte wohl nicht nur das leidige Thema der Stadionmiete erneut aufgeworfen. Ein dickes Plus hat Dönermo in Deutschlands dritter Profiliga sicher nicht erwirtschaftet. Nicht in der Spielklasse, die Hajo Sommers, Präsident des Zweitligaabsteigers Rot-Weiß Oberhausen, gegenüber dem Fachblatt "Reviersport" wenig liebevoll als "Pleiteliga" bezeichnete.

Hohe Auflagen vs. kleine Prämien

Bürgschaften in Höhe von 2,045 Millionen Euro hätten die Sachsen nachweisen müssen. "Es ist eine Herkulesaufgabe. Wenn die Stadt oder die städtischen Unternehmen uns nicht helfen, ist es aussichtslos", hieß es dazu von Dönermo-Geschäftsführer Volker Oppitz. In der zweiten Liga wird sich die Summe halbieren – logischerweise. Dort "hängt das Fallnetz einfach höher", erklärt Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des Zweitligaaufsteigers FC Hansa Rostock im Interview mit n-tv.de und bezieht sich auf die Einnahmen, die den Vereinen dort winken.

Was der DFB vor drei Jahren aus der zweigleisigen Regionalliga zu einer dritten Profiliga vereinte, kann sich derweil nur in Sachen Anforderungen mit der zweithöchsten Spielklasse messen. 10.000 Fans müssen in den Arenen der Vereine Platz finden, 2000 von ihnen sollten sich setzen können. Wie in den beiden oberen Ligen müssen die Klubs Vorkehrungen für sogenannte "Sicherheitsspiele" treffen und bei der hohen Derby-Dichte ist das auch nicht unbedingt selten der Fall.

Die sicher nicht überzogenen Stadionvorschriften sind für Klubs wie Dresden oder Rostock kein Problem. Die Finanzierung der Unterhaltskosten dagegen schon. Das zeigt nicht nur das Beispiel der Elbestädter. "Ein Verein wie Hansa, dessen Stadion privatwirtschaftlich betrieben wird, bezahlt allein dafür etwa eineinhalb bis zweieinhalb Millionen Euro. Das ist mehr als das Dreifache von dem, was er durch TV-Gelder einnimmt", erklärt Hansa-Boss Hofmann. "Im TV-Bereich fällt man als Zweitliga-Absteiger von vier Millionen auf etwa 750.000 Euro, die Zuschauereinnahmen sind geringer, weil zumindest die Eintrittskartenpreise sinken. Und da man nicht über das nötige TV-Vermarktungspotential verfügt, schrumpfen natürlich auch die Sponsorengelder", so Hofmann weiter.

Ein Teufelskreis

Gerade Teams mit professionellen Strukturen haben also am Dasein in Liga drei zu knabbern. Sollen aus den modernen Arenen keine Millionengräber werden, ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga Pflicht, können doch dort zumindest die Unterhaltskosten problemlos aus dem TV-Topf finanziert werden. Dabei genießen Klubs wie Dresden oder Hansa zumindest noch den Vorteil eines hohen Zuschauerzuspruchs. 2010/2011 strömten im Schnitt etwa 17.000 Fans in das Glücksgas-Stadion und fast 15.000 in die DKB Arena. Wohl der Schlüssel zu Bürgschaften und einer Perspektive im Profifußball.

Das hohe Fanaufkommen und die damit verbundene höhere Sponsorennachfrage sind das Produkt einer jahrzehntelangen Entwicklung. Eine Entwicklung, die Vereinen wie dem Beinahe-Zwangsabsteiger SV Babelsberg 03 sowie den kollabierten Rot Weiss Ahlen und TuS Koblenz schon jetzt vergönnt scheint. Obwohl die Vereine über Zweitligaerfahrung verfügen, fehlen ihnen Tradition und Einzugsgebiet, um auch in unteren Ligen einen breiten Anhang zu mobilisieren. In der vermeintlichen dritten Profiliga wollten sich durchschnittlich nicht einmal 3000 Zuschauer die Spiele von Babelsberg und Ahlen ansehen. Koblenz lockte immerhin fast 5000 pro Spiel ins Stadion Oberwerth.

Wahrscheinlich würden sich Fanbasis und Sponsorenpool bei einer stetigen Verbesserung in der Dritten Liga langsam verbreitern. Das 10.000-Mann-Stadion könnte sich irgendwann lohnen und der Steuerzahler würde nicht mehr über Finanzspritzen von Bundesländern und Kommunen klagen. Da man sich die Liga jedoch nicht leisten kann, wird es auf lange Sicht wohl weder in Brandenburgs Hauptstadt noch an der Werse einen Zuspruch wie in Dresden und Rostock geben. Ein Teufelskreis: Die Vereine brauchen Sponsoren und Fans, um sich die Dritte Liga leisten zu können, die wiederum wollen sich zunächst aber mindestens durch eine längere Präsenz in dieser Spielklasse überzeugen lassen.

Widerspruch in der Jugendförderung

Natürlich darf nicht nur die Struktur der noch jungen Liga als Argument für die erhöhte Gefahr von Vereinspleiten herhalten. So erholte sich Dresden nur langsam von der Misswirtschaft der frühen 1990er Jahre. In der abgelaufenen Saison brachten die beinahe schon obligatorischen Führungsquerelen den Klub-Berater Reiner Calmund in Rage: "In der Winterpause steht man auf einem guten fünften Platz, intern ist Ruhe eingekehrt. Da sitze ich mit meinem kleinen iPad in Asien und denke ich sehe nicht richtig: Respektlosigkeit, Minenleger und jeder wirft dem anderen ein Bömbchen in den Garten." Die Klubführung von Carl-Zeiss Jena verwies 2010 in einer Erklärung des Vereins ausdrücklich auf die Misswirtschaft der Vorgänger-Leitung. 2011 mussten die Thüringer zum wiederholten Male in die Verlängerung am Verhandlungstisch, um die Drittligalizenz zu erhalten. Vielleicht spielte dabei auch eine Rolle, dass sich der Verein in der gerade beendeten Saison gleich drei Trainer gönnte.

Der eine oder andere Klub mag sich zudem bei Spielerkäufen übernommen haben, statt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Allerdings leidet die Brieftasche auch unter qualitativ hochwertiger Jugendförderung, weil der Deutsche Fußball Bund sie nicht zu würdigen weiß. Rostock stieg nicht zuletzt auf Grund der guten Leistungen seiner U23-Spieler auf. 2010 ergatterte der Klub die deutsche A-Jugendmeisterschaft, Sturmtalent Felix Kroos wechselte damals zu Werder Bremen. Und sein Bruder Toni ist der wandelnde Beweis dafür, dass auch die Nationalmannschaft von der Hansa-Nachwuchsschule profitiert.

Eine Prämie für das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum "steht jedoch nur Erst- und Zweitligisten zu – in der Dritten Liga gibt es gar nichts", erklärt Bernd Hofmann und gibt zu bedenken: "Im Endeffekt ist es schon kurios, dass eine der Anforderungen, die ein Drittligist nicht erfüllen muss, die Existenz eines Nachwuchsleistungszentrums ist. Normalerweise müsste doch gerade der Verein, der über wenig Geld verfügt, seinen Nutzen aus der Jugendarbeit ziehen."

DFB und Vereine in der Pflicht

In Hinblick auf die Nachwuchsförderung muss der DFB seine Politik ändern, sollen förderungswillige Vereine ihr löbliches Konzept weiterverfolgen. Zudem könnte ein Ligasponsor, den der Verband seit gut drei Jahren verspricht, für finanzielle Entlastung sorgen. Selbst wenn die TV-Gelder in Liga drei die sämtlicher europäischer Pendants übersteigen, sind sie zu niedrig, bedenkt man die empfindlich hohe Stadionmiete, die einige Klubs zu zahlen haben. Nur schwer vermittelbar ist außerdem, dass noch immer die zweiten Mannschaften von höherklassigen Vereinen mitmischen dürfen. Denn was nützen große Stadien, wenn der Auswärtsblock bei Duellen gegen Bremen II auch geschlossen bleiben könnte? Die Talente der großen Klubs können sich wohl auch in einer Reserveliga, wie sie die Bundesliga einst hatte und wie sie in England noch immer existiert, entwickeln.

Doch ohne Frage sind auch die Teams selbst gefordert. Sich Jahr für Jahr auf öffentliche Gelder zu verlassen, kann kein Ausweg aus der Zwickmühle sein und ist zudem dem Steuerzahler nur schwer vermittelbar. Realistische Planungen und eine sorgfältige Spielersichtung sollten eine Grundvoraussetzung sein. Jedoch wird man auch neue Wege gehen müssen. Rostock beispielsweise hat durch die Kleinsponsoren-Aktion "3>2>1 für den Erfolg des Vereins" bisher fast eine Viertelmillion Euro eingenommen. Jena verkauft Plätze in einem virtuellen Stadion und macht seine Fans so zum Teil eines Weltrekordversuchs. Wie schon erwähnt, bedarf es für solche Aktionen jedoch einer breiteren Fanbasis, weswegen sie nicht für jeden Verein uneingeschränkt kopierbar sind.

Dönermo Dresden dürfte fürs Erste gerettet sein. Fürs Erste. Denn sollten die Sachsen in der übernächsten Saison erneut in Liga drei landen, rückt wohl auch der Gang ins Rathaus wieder in bedrohliche Nähe. Da macht es vor allem Sinn, sich in der Führungsriege als Einheit zu präsentieren und sich auf Rückschläge vorzubereiten. Die Mannschaft hat es in Osnabrück vorgemacht.


ntv


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melro



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RE: Abseits, 09 Jul. 2011 14:01


Risiken und Nebenwirkungen

Dieser Tage gab der 1. FC Union Berlin den Einstieg eines neuen Sponsors bekannt: Langnese. Da der Speiseeis-Produzent in anderen Arenen als Namensgeber für so genannte Familienblöcke präsent ist, griff gleich die Urangst aller Union-Fans um sich: vor dem Kommerz. Zur Beruhigung: Es wird keinen Familienblock im Stadion An der Alten Försterei geben. Denn Langnese steigt nur als so genannter „Eiserner Sponsor“ ein, das ist die zweitunterste Kategorie, wo sich auch lokale Fitnessstudios, der Arbeiter Samariter-Bund oder der Beamten-Wohnungsverein tummeln.

Schon mit einem fünfstelligen Betrag ist Langnese dabei – trotzdem war das Union eine Pressemitteilung wert. Dazu passt die Reaktion auf eine Anfrage dieser Zeitung: Erst nach mehr als zwei Wochen Bedenkzeit äußert sich über Klubsprecher Christian Arbeit der Vermarktungspartner Ufa Sports, der seit einem Jahr die Marketingabteilung des Klubs stellt. Und teilt mit, dass er eigentlich nichts sagen will. Weil es zu wenige Erfolgsmeldungen gibt? Das liegt auch und vor allem daran, dass Sponsorensuche für die, auch auf diesem Feld wahrhaft Eisernen Knochenarbeit bedeutet.

Aus Unions Innenleben heißt es: Die sechsköpfige Marketingabteilung, von Ufa Sports installiert, ist sehr bemüht, bahnt viel an – allein, es gibt bisher nur wenige neue Sponsoren. Und vor allem: Bisher zappelt auch noch kein richtig großer Fisch am Haken. Schon gar kein neuer Hauptsponsor, der Kfz-Teile24 ablösen könnte – die Firma, die lediglich rund 400 000 Euro pro Saison berappt, galt nach dem Fiasko mit der windigen ISP als Notstopfen, der jedoch längst zur Dauerlösung wurde. Mangels Alternativen.

Von Ufa Sports mehr erwartet

Als Ufa Sports im Frühjahr 2010 als Partner vorgestellt wurde, verkündete Präsident Dirk Zingler optimistisch, der Dienstleister in Sachen Vermarktung werde auch die Türen zu großen Sponsoren öffnen: „Wir wollen schneller und vor allem überregional wachsen.“ Dafür braucht Union Geld.

Schon im letzten Sommer, so heißt es aus gut informierten Kreisen, konnte das um zwanzig Prozent erhöhte Budget für die Profimannschaft nur gestemmt werden, weil der Vermarkter eine hohe Signing Fee berappt haben soll, eine Summe für die Vertragsunterschrift – quasi als Vorgriff auf die zehn Jahre Vertrag. Offiziell bestätigen will das bei Union niemand, doch ein Insider sagt: „Ohne das Geld hätte Union schon im letzten Jahr Probleme gehabt, die Spieler zu holen, die der Trainer wollte.“ So aber konnte ein Großverdiener wie Santiago Kolk kommen, der 28 000 Euro Gehalt im Monat erhalten soll.

Zingler gibt sich derweil schmallippig bei dem Thema Ufa Sports und der Frage nach einer ersten Bilanz. Ob und inwieweit er mit der Arbeit des externen, aber in der Geschäftsstelle integrierten Sponsorensuchers zufrieden sei, teile er dem Unternehmen intern mit. Mancher wertet indes auch die Installation des neuen Finanzmanagers Nico Schäfer, der sich mit um die Sponsoren kümmern soll, auch als Zeichen: Dass Zingler sich von Ufa Sports mehr erwartet hat.

Der Präsident will möglichst mehr große Transfers finanzieren wie jenen in dieser Woche: Der Brasilianer Silvio Carlos de Oliveira (FC Lausanne), der im letzten Test vor dem Saisonstart am heutigen Sonnabend gegen Heart of Midlothian (15 Uhr) sein Debüt geben soll, kostet angeblich eine halbe Million Euro Ablöse und 20 000 Euro im Monat an Gehalt. Schon gibt es Gerüchte, Union habe dafür an Ufa Sports Rechte abgetreten. Zingler sagt jedoch explizit: „Wir haben keine Rechte verkauft.“ Als wahrscheinlicher gilt unter Experten, dass Union die Ablöse nicht alleine aufgebracht hat und die Transferrechte auch nicht komplett beim Klub liegen.

Traum von der Haupttribüne

Neben sportlichen Verstärkungen sucht Zingler zudem Financiers zur Erfüllung des Traumes von einer Haupttribüne, für die er eigentlich schon 2010 den ersten Spatenstich vollzogen haben wollte. Einstweilen sagt er: „Wir werden einen neuen Sponsorenrekord aufstellen gegenüber dem letzten Jahr. Aber uns geht es nicht um Rekorde, uns geht es auch um Qualität und Werte.“

Ein hübsches Stichwort. Doch zuerst die Zahlen: In Liga drei nahm Union im Sponsoring 2,2 Millionen Euro ein. Im ersten Zweitligajahr waren es 3,9 Millionen. Für das zweite Jahr anvisiert waren 4,7 Millionen. Ob die Zahl auch erreicht wurde? Wie groß der Anteil der Ufa ist? Schweigen. Klar ist nur: Es gibt 180 Geldgeber. Man nehme „keine Differenzierung zwischen alten und neuen Sponsoren vor, da sie völlig unerheblich ist“, teilt der Verein mit. Keine Frage: Wenn man könnte, würde man die Verdienste der Ufa hervorheben. Doch Sponsorensuche für Union ist ein hartes Brot.

Weil der Klub so anders sein will und zum Beispiel keine Werbedurchsagen, Präsentationen oder Spots auf der Anzeigentafel zulassen will. Die gibt es selbst in der Halbzeitpause nur ganz selten. Das Motto Fußball, Bratwurst und Bier ist sympathisch – aber konterkariert auch das moderne Fußball-Business auf eine Art, die mancher schrullig nennt. „Es gab Firmen, die wollten eine Halbzeitshow machen oder Klatschpappen auf die Sitze legen“, sagt Arbeit, „da mussten wir mal kurz darauf hinweisen, dass es bei uns das nicht gibt.“

Offiziell kann sich mit dieser Philosophie auch Ufa Sports anfreunden – wie hoch indes wirklich die Zufriedenheit bei den Marketingleuten, die angeblich nur auf Provisionbasis bezahlt werden, wirklich ist - auch darüber kann nur spekuliert werden. Es heißt, bisweilen mache sich Frust breit. Zingler indes betont, er „spüre nicht“, dass die Suche nach Geldgebern „schwierig ist, weil immer mehr Sponsoren auch die soziale Kompetenz unseres Vereins als Werbemittel sehen“.

Ohnehin überlege Union laut Zingler „sehr genau: Wer passt zu uns? Wen sprechen wir überhaupt an? Es gibt auch viele Firmen, die sich nicht an uns wenden, weil sie wissen, welche Grenzen wir setzen“. Andere blitzen ab. So wie ein Internet-Sexshop und ein großer Saunaclub. Rot als Klubfarbe und Rotlicht – das war Zingler dann doch zu wenig Übereinstimmung: „Nicht jeder Sponsor passt zu dem, was Union verkörpert.“

Noch will man sich diesen Luxus leisten. Selbst um die Gefahr, dass das Geld noch längst nicht so fließt wie erhofft. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen: Laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftsauskunftsdatei Creditreform belegte Eisern Union aufgrund seiner schlechten Zahlungsmoral den vorletzten Platz im Ranking aller Zweitligisten.


Berliner Zeitung


u.n.v.e.u.

 
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RE: Abseits, 22 Jul. 2011 17:25


Bundesliga live: Künftig sollen drei Abos nötig sein

Die DFL plant Medienberichten zufolge, die Pay-TV-Rechte für Bundesliga-Übertragungen zu splitten. Dahinter steckt aller Wahrscheinlichkeit nach die Hoffnung auf höhere Einnahmen; müssten Fans doch dann gleich mehrere Abos abschließen.

Frankfurt am Main (red) - Anscheinend reichen der DFL die aktuellen Gewinne nicht aus. Berichten der Süddeutschen Zeitung zufolge denkt man derzeit ernsthaft darüber nach, die Pay-TV-Rechte für die Übertragungen von Bundesligaspielen künftig zu splitten. Werden diese Pläne in die Tat umgesetzt, müssten echte Fußballfans im schlimmsten Fall gleich mehrere Abos abschließen, um alle Spiele live sehen zu können. Denn ab der Rechteperiode, die 2013 startet und wahrscheinlich bis 2016/17 geht, könnte es, laut der Tageszeitung, insgesamt drei Fußball-Rechte-Pakete geben.

Bundesliga live nur mit drei Abos zu sehen

Je nach Rechte-Paket könnte der Zuschauer dann nur bestimmte Samstags-, Sonntags- oder Freitags-Spiele sehen. Die Konferenz-Schaltung bliebe einem Basis-Paket vorbehalten. Im Endeffekt würde das bedeuten, dass der Zuschauer entweder auf bestimmte Spiele verzichten oder alternativ alle drei Pakete abonnieren muss - zumindest im Fall, dass die Pakete an unterschiedliche Anbieter gehen oder ein Sender die Aufteilung an die Kunden weitergibt. Denn jedes einzelne Rechte-Paket soll für die derzeit drei existierenden TV-Vertriebswege - also Kabel- und Sat-TV (Broadcast), IPTV und Internet-TV - ausgeschrieben werden. So könnten die Pakete auch über unterschiedliche Anbieter angeboten werden.

Disney hat angeblich Interesse an Bundesliga

Denn wollte Sky, wie bisher üblich, alle Spiele live übertragen, müsste der Pay-TV Sender alle drei Pakete für Broadcast und Web-TV kaufen. Bekäme man bei Sky auch die Rechte für IPTV, könnte man diese hingegen an die Telekom weiterverpachten, diese produziert für Liga total bisher mit einer eigenen Redaktion. Die Idee der DFL, durch mehrere Rechte-Pakete höhere Einnahmen erziehlen zu können, ist nicht aus der Luft gegriffen. Schließlich streben derzeit einige bisher noch nicht auf dem deutschen Fußball-TV-Markt etablierte Sender nach Teilhabe an den Übertragungen. So wird gemunkelt, dass Disneys ESPN Interesse an Bundesliga-Übertragungen habe.



u.n.v.e.u.

 
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melro



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RE: Abseits, 07 Feb. 2012 21:51



Yeti, viele von uns kennen ihn, von diversen verrückten Aktionen, u.a. die Radtouren zu Auswärtsspielen mit dem Motto "Hools auf Achse".

Nun hat er sich mit lächerlichen 26 Jahren verabschiedet.





u.n.v.e.u.

 
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RE: Abseits, 08 Feb. 2012 14:12


und niemals vergessen.....


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RE: Abseits, 10 Apr. 2012 16:13


DFB
DFB-Boss Niersbach fürchtet Stehplatzverbot

Text: sid Bild: Imago

Die zunehmende Gewalt im deutschen Fußball könnte nach Angaben des neuen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach zu einem Stehplatzverbot in den Bundesliga-Stadien führen.

Frankfurt/Main - Die zunehmende Gewalt im deutschen Fußball könnte nach Angaben des neuen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach zu einem Stehplatzverbot in den Bundesliga-Stadien führen. "Eines ist klar: Wir wollen und wir wünschen uns das nicht, aber es ist nicht zu leugnen, dass die Probleme weitgehend im Stehplatzbereich entstehen und nicht auszuschließen ist, dass aus der Politik irgendwann möglicherweise die Forderung danach kommen könnte, wie es in England geschehen ist", sagte der 61-Jährige im Interview mit dem kicker.

Die Stehplätze gelten in Deutschland bei den Fans als "Heiligtum". In den Stadien der englischen Premier League werden aus Sicherheitsgründen dagegen nur noch Sitzplätze angeboten. Zuletzt hatte sich unter anderem Liga-Boss Reinhard Rauball klar gegen eine Abschaffung der vor allem bei den Ultras beliebten Stehplätze ausgesprochen. "Eine Abschaffung der Stehplätze wird es unter meiner Führung nicht geben. Ich bin der Auffassung, dass Stehplätze zum Fußball dazugehören. Wir dürfen es nicht darauf ankommen lassen, dass bei uns die Politik eines Tages wie in England per Gesetz Stehplätze abschafft", sagte Rauball dem Sport-Informations-Dienst .

Dagegen plädierte Franz Beckenbauer wegen der jüngsten Ausschreitungen in den Stadien für das Ende der Stehplätze. "Die Abschaffung von Stehplätzen wäre eine Maßnahme, um die Aggressivität zu reduzieren", sagte Beckenbauer, der zudem der Überzeugung ist, dass die Ultra-Kultur nicht ausufern dürfe: "Man hat in Italien gesehen, wozu das führen kann, wenn Ultras zu viel Macht bekommen. Dann hast du als Verein irgendwann gar nichts mehr zu sagen. Darum habe ich ja immer gesagt: Wehret den Anfängen."


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Kom: Wenn ihr sitzen und klatschen wollt geht ins Theater


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